Inschrift: Fest steht das Kreuz im Wirbel aller Zeiten!
Oft war eine Hofübergabe der Anlass, ein Kreuz zu errichten, um somit die Arbeit und die Zukunft des Hofes unter Gottes Schutz und Segen zu stellen. So errichtete der Landwirt Thier-Eismann im Jahre 1957 am Eingang seines Hofes dieses steinerne Kreuz.
Inschrift: Maria Moder true siäng dütt Hues un ok de Lüe. bewahr us för Naut siäng us in`n Daut.
Eine Sandsteinmadonna wurde vom Hofbesitzer Austrup in Auftrag gegeben. Sie galt als Dank, nachdem ein Familienmitglied durch ein landwirtschaftliches Gerät verletzt und wieder genesen war. Pfarrer Westhoff segnete die Statue, die Bildhauer Norbert Ahlmann geschaffen hat, 1959 ein.
Eine besondere Geschichte weiß der Landwirt Werner Löbbert über sein Hofkreuz zu erzählen. Vermutlich aufgrund eines Gelübdes hat der Großvater Heinrich Löbbert, geb. 1836, den Korpus von Kevelaer auf dem Rücken heimgetragen. Die Kreuzbalken sind aus Eichenholz, der Korpus wurde aus Zirbelholz erstellt. 1982 wurden Kreuz und Korpus renoviert.
Inschrift: Ich danke Dir Herr Jesu Christ, daß Du für mich gestorben bist. Ach, laß Dein Blut und Deine Pein an mir doch nicht verloren sein. Vater unser.. Ave Maria..
Am Rande der Borkenberge wurde im Jahre 1938 der Landwirt Hartweg bei der Heimkehr von der Arbeit von Bienenschwärmen angegriffen. Während vier seiner Pferde zu Tode gestochen wurden, überlebte der Landwirt selbst mit lebensgefährlichen Verletzungen. Zum Dank für seine Genesung wurde das Wegekreuz errichtet.
Diese Kapelle wurde auf dem Grundstück von Heinrich Uphoff Leversum 1880 oder 1890 errichtet und als Station der Seppenrader Fronleichnamsprozession bis ca. 1977 genutzt. lm Jahre 1984 wurde die Kapelle restauriert und neu geweiht. Seit die Kapelle keine Station der Fronleichnamsprozession mehr ist, findet noch jährlich eine Bittprozession an der Kapelle statt.
Inschrift: Ich danke Dir Herr Jesu Christ, dass Du für mich gestorben bist. O, lass Dein Blut und Deine Pein An mir doch nicht verloren sein!
Die Eheleute Heinrich Dieckmann und Maria Ettmann ließen 1907 das Kreuz am ehemaligen Fronleichnamsprozessionsweg errichten. Da der Prozessionsweg wegen der Flurbereinigung 1936/1937 verlegt wurde, befand sich das Kreuz bis zum Jahre 1958 inmitten eines Feldes. Die Witwe des August Hellkuhl ließ das Kreuz 1958 renovieren und an den jetzigen Standort setzen.
Ursprünglich stand das Kreuz am alten Prozessionsweg von der Reckelsumer Kapelle zur Kapelle Uphoff. Nach Änderung des Prozessionsweges wurde es zum Hof hin umgesetzt. Dieses Kreuz wurde 1985 durch ein anderes ersetzt, das nach ca. 25 Jahren schon wieder erneuert werden musste. So gaben Doris und Norbert Kersting dem Bildhauer Norbert Janning den Auftrag, nach einem Abguss vom Korpus ein neues Kreuz aus Herdecker Sandstein zu gestalten. Dieses Steinkreuz wurde Ostern 2011 eingeweiht und steht an der Einfahrt zum Hof.
Dieses Kreuz ist das ehemalige Grabkreuz der Familie Nopto vom alten Friedhof Seppenrade, der 1920 aufgegeben wurde. Die Balken des Kreuzes sind achteckig, sehr kräftig und verziert. Im Bereiche des Kreuzungspunktes und am Fuß findet man Blumenmotive.