Die Kapelle an der Dattelner Straße wurde am Anfang der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts an der Stelle eines wesentlich kleineren Vorgängerbaues errichtet, der aus den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts stammte und vorübergehend im Besitz der Jesuiten gewesen sein soll.
Zur Zeit der Errichtung des Kreuzes wurden die Geschwister Pieper-Holtermann Besitzer des Hauses an der Mühle Gudorf. Das Kreuz wurde von ihnen errichtet mit der Bitte an den Herrgott, den Bruder aus dem ersten Weltkrieg heimkehren zu lassen. Später verkauften sie das Haus an Gudorf. 1924 wurde Terwort der Besitzer. Das Kreuz wurde mehrfach restauriert und 2015 abgebaut. Nach erneuter Renovierung soll es am Hof Egon Lohmann, Ondrup 38, aufgestellt werden.
Inschrift: Wanderer gehe nicht vorbei, ohne dass Jesus gegrüßet sei. Das Kreuz wurde nach dem 2. Weltkrieg, etwa 1947, aus Dankbarkeit für die Rückkehr eines Familienmitgliedes aus dem Krieg aufgestellt.
Dieses Zeugnis christlicher Gesinnung in Seppenrade wurde am Ostersonntag, dem 5. April 2015, aufgestellt und am 3. Mai 2015 geweiht. Anlass waren 25 gemeinsame Jahre von Renate und Jürgen Ueding. Die Muttergottes mit Kind wurde von Sascha Unger aus einem Eichenstamm in seiner Werkstatt am Ondruper Bahnhof geschaffen.
Inschrift: Wohin Du Dich magst wenden, dem Kreuz entgehst Du nicht. Doch will ich Trost Dir spenden, bet nur mit Zuversicht. Vater unser Ave Maria
Man erzählt, ein früherer Hofbesitzer sei beim Treiben einer Schafherde verunglückt und mit Mühe dem Tod entkommen. 1976 wurde das alte Kreuz durch ein schlichtes Kreuz aus Eichenholz ersetzt.