Das Holzkreuz mit Korpus und Kupfer gedecktem Dach ist in den Jahren 1967 / 1968 entstanden. Der damalige Besitzer wollte die Hofanlage unter den Schutz des Kreuzes gestellt sehen.
Das Kreuz wurde anlässlich des 30. Hochzeitstages der Eltern des Hofbesitzers am 17.5.1979 aufgestellt. Auf dem Fundament im Erdbereich befindet sich eine nicht mehr lesbare Inschrift.
Ein über 40 Jahre altes Holzkreuz wurde durch den Pfingststurm 2014 zerstört. Das neue Kreuz ist aus Herdecker Sandstein und wurde vom Steinmetz Janning geschaffen. Der Korpus aus Metall wurde in Kevelaer gegossen.
Die Familien Köster und Niehues-Timmermann ließen die Kapelle 1920 errichten, weil alle Familienmitglieder gesund aus dem Krieg zurückgekehrt waren. Über dem Eingang befindet sich ein Bild der „Mutter Gottes von den sieben Schmerzen“. Der Altar der Kapelle ist eine kleine Kostbarkeit. Die Madonna aus Alabaster soll aus der alten Pfarrkirche Seppenrade stammen. Zur Brandprozession wird die Kapelle von den Nachbarn festlich geschmückt.
Eine Vorgängerkapelle hat etwa 50 Meter entfernt gestanden.